28.-30.03.2025, Skiweekend im Wallis
Am letzten Märzwochenende war es wieder so weit: Der Skiclub fährt ins Skiweekend! Dieses Jahr verschlug es uns ins Wallis, genauer auf die Fiescheralp in der Aletsch Arena. Bereits bei der Abreise am Freitagmorgen war die Stimmung der rund 75 Clubmitglieder und Kids fröhlich, lockte doch sonniges Winterwetter im Wallis. Während den rund drei Stunden Fahrt wurde der Pistenplan sowie das Gastronomieangebot intensiv studiert. Dabei waren wir so zügig unterwegs, dass wir in Realp gleich auf den Autozug konnten und keine Minute mit Warten verloren. Dafür brauchte es dann in Oberwald, am anderen Ende des Autozugs, einen kurzen Kaffeehalt. Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel nahmen wir dann noch die letzten Kilometer in Angriff, bis wir in Fiesch bei der Talstation ankamen. Busse parkiert, Gepäck ausgeladen, jetzt geht’s los: Wären da nicht die vielen unterschiedlichen Tickets gewesen! Nach ein paar turbulenten Minuten am Ticketschalter und mehreren Verwechslungen hielt jeder sein Billett in den Händen und wir konnten in die neuen Gondeln einsteigen. Ohne weitere Turbulenzen kamen wir dann in der Unterkunft auf der Fiescheralp an. Da wir gleich neben der Bergstation untergebracht waren, war der Weg auf die Piste kurz: Schon nach wenigen Minuten sind die verschiedenen Skigruppen in alle Richtungen davongedüst, um das sonnige Wetter zu geniessen. Da das Gebiet mit Fiescher-, Bettmer- und Riederalp doch sehr gross ist, kamen da ein paar Pistenkilometer zusammen. Diese wurden auch intensiv ausgenützt, Sulz hin oder her, womit wir den Après-Ski am Nachmittag redlich verdient hatten. Da es auf der Fiescheralp nur zwei Lokale für Après-Ski gab, waren diese ziemlich schnell gelb-schwarz belegt. Bei einem reichhaltigen Abendessen und anschliessender Discohelm-Party im Kuhstall liessen wir den Abend ausklingen.
Nach dem perfekten Skitag am Freitag war die Vorfreude gross, auch am Samstag das Gebiet unsicher zu machen. Doch nach dem Aufstehen kam die ernüchternde Überraschung: Die Fiescheralp war in dichtem Nebel eingehüllt. Aber Nebel hat uns noch nie davon abgehalten, einen Skitag zu starten! So nahmen wir bei Betriebsstart die Bergfahrt in Angriff und hofften, dass sich der Nebel nach oben lichtet. Leider wurden unsere Gebete nicht erhört und der Nebel wurde sogar dichter. Dadurch wurde die Abfahrt etwas turbulent, galt es doch, den Weg durch die Suppe zu finden – ungewollte «Exkursionen» abseits des Pistenrands inklusive. Während einige dann die warme Beiz und einen Jass vorzogen, machten die anderen wacker weiter und wechselten Richtung Bettmeralp, wo das Wetter etwas besser war. So oder so kamen alle auf ihre Kosten – spätestens beim gemeinsamen Apéro und dem wiederum reichhaltigen Nachtessen. Wobei dieses überraschender ausfiel als geplant, verwechselte die Küche doch den Rest der Suppe mit dem Apfelmus...
Auch am Sonntag begrüsste uns nicht wie erhofft die Sonne, sondern dichter Nebel. Doch nach Samstag waren wir geübt und stürzten uns wiederum in die Suppe. Zur Überraschung aller lichtete sich der Nebel jedoch gegen oben und ermöglichte gerade auf dem Eggishorn einen traumhaften Blick Richtung Aletschgletscher und Walliser Alpen – mit riesigem Nebelmeer notabene! Dieser Ausblick machte die trüben Abfahrten mehr als wett und gegen Nachmittag, als der Heimweg angetreten wurde, getraute sich die Sonne sogar bis ins Tal. So durften wir das Wallis verlassen, wie wir es angetroffen hatten: mit eitel Sonnenschein und weissen Gipfeln. Auf der Heimreise wurden dann noch in allerlei Anekdoten geschwelgt, Powernaps eingelegt und anderweitig die Zeit totgeschlagen. Zurück in Rieden blieb nur eines zu sagen: «Schöns ischs gsii und bis zum nöchschte Mal!»
Ein herzliches Dankeschön ans OK: Andrea, Lisette, Bert und Peter!


